Steinbackofen Brotbackofen Pizzaofen

Zuerst muß der richtige Standort ausgewählt werden

Abstand zum Haus 5m,

Abstand zur Grundstücksgrenze 3m

(Januar 2020)

Das wichtigste an der Pizza ist ... der Rotwein !!!

Natürlich auch Genehmigungen von der Gemeinde, Landratsamt und Kaminkehrer einholen !

 

Bis auf festen Untergrund bohren und Boden ausheben.

Der Brotbackofen wird ein Gewicht von ca. 3 to. auf den Boden bringen.

 

Bei 1,5m Tiefe ist schluss.

Nach ca. 1,2m Torf und ca. 30cm  Lehm (Degel) stößt man auf festen Kiesgrund.

Die Grube wurde mit Filzbahnen ausgekleidet, mit groben Kies wieder aufgefüllt und verdichtet.

Schalung mit Pflöcken und Schnellbeton gesichert.

 

Bodenplatte 1,2m x 1,2m mit angefasten Kanten fertig ausgeschalt und bereit zum Abbinden bzw. Austrocknen.

Steinmauer von Decaline Antikplus DTE100 Muschelkalk 20cm breit und Steine nur stirnseitig verklebt.

Schalung der Zwischenplatte mit Armierung, Aussparung für Ascheklappe und Dachstuhlbefestigungen.

Links und rechts Gewindebuchsen für Tischverlängerungen und  Ascheschublade.

An Ober- und Unterkante mit Dreieckleisten für Anfasung versehen.

Schalung aufgesetzt und richtig gestützt, Beton eingefüllt und mit Flaschenrüttler verdichtet.

Zur Isolierung zwei 25 mm dicke Kalziumsilikatplatten,

darauf folgen zwei Schamotte-Ebene mit Aussparung für Ascheklappe.

Steinkuppel gestützt mit Holzgerüst das später ausgebrannt wird.

3 Schichten je 2,5cm Hochtemperaturisolierung

(Keramikfasermatte)

Maschendrahtauftrag für erste Putzschicht.  ca. 1,25 cm.

Danach Hochtemperatur-Gewebe mit zweiter Putzschicht wiederum ca. 1,25cm.

Zu sehen ist der provisorische Dachstuhlträger aus alten Holzbalken

Fertig eingebaute Ofentüre und Ascheschublade

Backofen fertig verputzt und gestrichen!

Dachstuhl mit Hilfe der Zapfen an den vertikalen Balken und den ausgelassenen Löchern in der Betonplatte verstiftet.

Dachlattung entsprechend den berechneten Ziegelabständen angebracht.

Die Biberschwanzziegel in Doppeldeckung sind im unteren Teil aufgelegt.

Es muß noch die Dachschalung für den Kamin ausgespart und eine Schutzisolierung (bei mir 1cm Luftabstand) eingebaut weden.

Es fehlen noch die Traufbretter und die Zahnleisten als Ersatz für die Ortgangsteine.

Ofen fertiggestellt mit Zahnleiste, Firstziegel und Abschlußscheibe.

 

Zahnleiste deswegen, weil Ortgangziegel das Dach zu  wuchtig erscheinen lassen und zudem teurer als die gesamte Dachdeckung ist.

Ofen mit Brennholzschlitten bestückt und hinten, in der Mitte und vorne mit Anzünder bestückt und angezunden.

Kamin- und Türklappe ganz geöffnet bzw. Türe anfangs einen Spalt offen lassen!.

 

Der Rauch zieht sofort gut nach oben durch den Kamin ab.

 

Luft- und Bodentemperaturkurve gemessen mit Thermoelemente Typ K.

Das eine im Schammotteboden und das andere im inneren, hinteren Ofenbereich 5cm in den Brennraum hineinragend (Luftmessung).

Aufzeichnung mit LabView.

Ca. 4,5 Stunden nach dem Anheizen

Erste Pizza bei einer Boden- und Lufttemperatur von ca. 300°C einbringen.

 

Nach den Pizzas (itl. Pizze) wird die Glut in den Aschekasten gezogen und den Ofen für ca. 1 Stunde in Ruhe gelassen, damit sich die Hitze gleichmäßig verteilen kann.

Wenn alle Pizzas durch sind, wird die Backfläche ausgehudelt und anschließend gleich das Brot eingeschossen.

Start-Temperatur von 260°C.

 

Backdauer ca. eine Stunde.

 

Am Ende herrschte noch eine Temperatur von 220°C.

Schaut das gut aus !?

 

Fertiges Brot muß noch auskühlen.

 

Auch die berühmte Klopfprobe (hohler Klang) bestanden!

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